Revierparks Ruhr

Branding, Corporate Design, Leitsystem, Logo Design

Der RVR und Florida entwickeln ein einheitliches Erscheinungsbild für die fünf Revierparks der Metropole Ruhr.

Unter dem Motto „Zukunft und Heimat: Revierparks 2020“ hat der Regionalverband Ruhr (RVR) eine Initiative zur Neugestaltung der Parkanlagen der Revierparks als Ankerpunkte einer integrierten Regional- und Stadtentwicklung gestartet. Ziel ist es, durch einen integrativen und innovativen Umgang mit Natur, Freizeit und Teilhabe die fünf Revierparks mit Ursprung in den 1970er Jahren wieder zu zukunftsweisenden, nachhaltigen sowie modernen Freizeitanlagen in der Metropole Ruhr umzugestalten und als qualitativ hochwertige Freiräume zu sichern. Bis 2022 werden die Parkanlagen mithilfe von Fördermitteln aus dem Förderaufruf „Grüne Infrastruktur NRW“ ökologisch aufgewertet und barrierefrei gestaltet.

Im Zuge dessen entwickelte Florida analoge Kommunikationstools als wesentliche Bestandteile einer gemeinsamen Kommunikationsstrategie.

Ergebnis ist ein parkübergreifendes, barrierearmes Kommunikationskonzept und zielgruppengerechte Maßnahmen sowie ein aktivierendes Corporate Design, was die Grundlage für das entwickelte Leit- und Orientierungssystem bildet.


Stärkung der individuellen Wahrnehmung und eine thematische Verbundenheit zur Region.

Durch das übergreifende Logo-System in Verbindung mit den Brand Colors und der Typografie entsteht eine Markenidentität, die den einzelnen Parks individuelle Kommunikation ermöglicht.


Die Verbindung zur Dachmarke.

Die entwickelte Farbwelt stammt aus dem bereits bestehenden Corporate Designs des Regionalverbandes Ruhr. Durch die addierten Farbabstufungen entsteht nicht nur Spielraum in der Farbgestaltung, sondern auch wichtige Kontraste zur Unterstützung der barrierearmen Wahrnehmung.


Die Natur als Vorbild.

Organische Formen bilden die Grundlage für die illustrativen Elemente des Corporate Designs.


Die Revierparks als Institution – Ganzheitlichen Wahrnehmung & Zusammengehörigkeit.

Die Kombination der einzelnen Parklogos formt ein Signet, das eine gemeinsame visuelle Ansprache ermöglicht. Das stellvertretende „R“ findet sich nicht nur in den visuellen Medien wieder, sondern auch als großformatiges Objekt und Treffpunkt in den verschiedenen Parks.


Eine Kommunikation ohne Verbote.

Ein wichtiger konzeptioneller Teil der Arbeit bestand aus der Veränderung der Markenkommunikation. Die Signaletik der Parks funktioniert ohne jede Verbote. „Fahrrad fahren verboten“ oder „Hier kein Fußball“ gehören der Vergangenheit an. Stattdessen werden den Parkbesucher*innen Angebote und Ausweichmöglichkeiten zu bieten.

Zum Weiterlesen:
Homepage des Projektes

Story zum Projekt:
Warum öffentliche Flächen eine eigene Identität entwickeln müssen.


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