Hintergründe | 01.07.2021 | von Daniel Edelmeier

Die Strategie ist aller Anfang & der wichtigste Ratgeber.

Redesign, Neuentwicklung, Service oder Produkt: Zum Start eines transformativen Prozesses ist es notwendig den Status Quo gemeinsam mit dem Kunden zu erheben. 

Unser Einstieg in ein Projekt startet mit einem Blick nach Innen:

Wie sind die Anforderungen des Kunden, aus welchem Antrieb oder Wunsch, bzw. ist die Chance zur Veränderung erwachsen und was sind die Erwartungen. Nachträglich versuchen wir diese Wünsche mit dem aktuellen Status Quo des Unternehmens abzugleichen. Hat ein Unternehmen das Potenzial die selbstgesteckten Ziele zu entwickeln, was sind die gewünschten Ergebnisse und stehen diese im Einklang mit den geplanten Maßnahmen und welche Schritte innerhalb eines Markenprozesses sind für ein Unternehmen realistisch umsetzbar. Hierbei ist das Vertrauen zwischen Kunde und Unternehmen wichtig, denn nur offene und transparente Kommunikation führt zu einem funktionierendem Ergebnis.

Von außen betrachtet wirken Markenbildungs-, bzw. Transformationprozesse komplex, langwierig und kostspielig. Jedoch ist die Entwicklung eines Corporate Designs ebenso vielschichtig wie der Wunsch “ein rotes Auto zu kaufen”. Es gibt langfristige über Jahre angelegte Prozesse und es gibt Projekte welche schnell und barrierearm werden müssen. Sofern es Deadlines & Timings ermöglichen, verstehen wir es als unsere Aufgabe ein Unternehmen best möglichst kennenlernen und nehmen uns hierzu gerne Zeit. Die Agentur- & Kundenbeziehung ist ein elementar wichtiger Kernaspekt in komplexen Projekten.


Nach der Anforderungsanalyse startet ein Projekt mit einem gemeinsamen Workshop, im besten Fall mit der vorher gegründeten Designkommission.

(Beispiel: Markenbildungsprozess Stadtmarketing Schwerte durch Bürgerbefragung)

Frameworks & Methoden

Im Vorfeld wird die Zielsetzung des Workshops besprochen und gewünschte Ergebnisse gesetzt. Daraufhin wird eine Agenda erstellt, welche verschiedene Aufgaben und Methoden beinhaltet. Ein Beispiel dafür ist die Erstellung eines semantischen Differenzials oder Polaritätsprofils, bei dem durch schnelle assoziative Auswahl von Eigenschaften & Gegensatzpaaren die interne Sichtweise auf den Status Quo des eigenen Unternehmens erhoben wird. Nachträglich wird dann der Status mit dem gewünschten Ergebnis abgeglichen. Bestenfalls kann hier sogar die eigene Sichtweise mit einer erneuten Befragung von Stakeholdern, Kunden oder Partnern verglichen werden, um so auch das Fremdbild zu ermitteln.

Weitere Frameworks für erfolgreiche Markenbildungsworkshops:

– Der Golden Circle, nach Simon Sinek
– Die Erhebung der “Northstar Metric”
– IDEO, Design Thinking Workshop, nach Tim Brown

Ergebnisse:

Oftmals entstehen bei einem Workshop vorher ungeahnte Synergien, denn oft gibt es Thematiken und Chancen welche bis dato nicht im Vordergrund standen. Sei es die Kombination von alten mit neuen Design Elementen, eine Chance auf neue Akquisemöglichkeiten oder ein positives Signal der Veränderung an die Bestandskunden. Ein Workshop gibt einem Team die Zeit und die Möglichkeit um über die eigene Marke nachzudenken. Wir als Agentur begleiten und strukturieren den Workshop, die Ergebnisse werden bestenfalls vom Team selbst entwickelt, denn so bilden sich Innovationen direkt aus dem eigenen Unternehmen heraus, welche nativer und langfristiger umgesetzt werden können.

“Corporate Design” ist ein Prozess und nur ein Teil einer Corporate Identity. Transformation muss im Unternehmen verankert werden um zu funktionieren, der gemeinsame Workshop ist dazu der Startschuss. 

Daniel Edelmeier
Geschäftsführer & Consultant


Weitere Stories